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  • Ro_myna

Wie wir von Verwaltungen terrorisiert werden,

wenn rauskommt dass wir in deren Wohnungen kommerziell Seitensprungzimmer anbieten...

Wenn wieder einmal eine Verwaltung Wind davon kriegt dass wir in den gemieteten Räumlichkeiten nicht selber wohnen sondern untervermieten dann ist wieder einmal so richtig der Teufel los. Je nach Verwaltung kann das ganz schön krass werden.

Schon zu oft wurden wir gekündigt, weil sich wieder einmal ein Gast völlig neben der Rolle benommen hat uns seine Gespielin derart vor Pseudolust schreien liess dass im Gebäude ein Reklamationszunami ausgelöst wurde. Oder weil sich Gäste vor dem Hauseingang sowas von dermassen blöde aufgeführt haben dass jeder wusste was in der Wohnung abgeht. Andererseits mussten wir tatsächlich live miterleben wie sich ein Gast erlaubt hatte, nachdem er den Schlüssel endlich fand, sich beim nächst besten Hausbewohner nach dem "Seitensprungzimmer" zu erkundigen... Wir glaubten echt im falschen Film zu sein. Sodann gibt es leider auch sogenannte "Mitbewerber", wir nennen diese Trittbrettfahrer, sie sind Neider die uns anfeinden, manipulieren und versuchen auf irgend eine Hinterlist uns das Geschäft kaputt zu machen und der Verwaltung melden dass wir die gemietete Wohnung als Seitensprungzimmer vermieten. Ok gut, die Beweise sind in der Regeln rechtlich gesehen absolut ungenügend, aber der Ärger ist garantiert.


Vor rund einem Jahr- wir erinnern und gut, es war am 22.März 2018 im Lorrainequartier. Rein zufällig war ich vor Ort, der buchende "Stammgast" war zu früh, also gab ich ihm den Schlüssel, erklärte ihm jedoch gleichzeitig dass sich die Mieter diesem Haus mit dem Hauseigentümer verschworen haben und mit allen Mitteln versuchen uns nachzuweisen was wir hier unrechtes tun. So habe ich ihn aufgefordert ruhig zu sein im Zimmer. Er entgegnete bloss "das ist eben manchmal nicht so einfach"... ich lachte noch und am Tag später bereute ich dass ich diesen Typen reingelassen habe. Natürlich könnte ich jetzt seine Handynummer preisgeben dass sich jeder bei ihm bedanken kann; da wir aber auch in solchen Fällen ein Diskretionsbetrieb sind und solche Themen auf unsere Weise regeln lassen wir das mal sein.


Wir wurden jedenfalls gekündigt und zwar schnell. Der Eigentümer nahm sich seinen Anwalt zu Hilfe der uns letztlich auch noch mit Ungemach drohte falls wir einen Schaden in Form von Geld oder Sach hinterlassen würden. Man einigte sich schliesslich auf einen Vergleich und ass den sauren Apfel.


Etwas später erhalten wir den 2.Hammer weil sich ein Nachbar angeblich gestört fühlte- der sitzt den ganzen Tag zu Hause, arbeitet nicht, sitzt dem Staat auf dem Geldsack und hält seine Maulaffen feil. Glotzt stets durch den Türspion, ruft die Verwaltung. Diese gaukelt uns einen "Besichtigungstermin" vor wegen irgendetwas. Wir schlucken das voll und fallen drauf rein. Wochen vorher erging eine etwas gewöhnungsbedürftige Mail bei uns ein wo man wissen wollte ob ich dort wohne...Hab denen noch die nötigen Papiere geschickt...eine Bemerkung Seiten Verwaltung war dass man "keine Reklamationen " erhalten hätte, dies erschien ihnen wichtig zu erwähnen. Heute weiss ich warum...das ganze Spiel hat nun Folgen, nicht nur für uns, wir haben dadurch wieder eine Wohnung verloren, auch für die Verwaltung.


Je unbeholfener sich ein Gast bei der Schlüsselentnahme zeigt, desto höher ist das Risiko für uns wieder in einen Hammer zu laufen. Oft wird dann versucht über das Web Bilder zu ergattern und so einen Beweis zu erbringen und vor Gericht zu ziehen. Nur ist das leider heute gar nicht mehr so einfach. Gerade kürzlich biss sch ein Verwalter dadurch die Zähne aus indem er sich nicht nur unter einem üblen Vorwand Zutritt zur Wohnung verschaffte, seine Fotos machte und diese verwerten wollte. Sein Verhalten ging so halbwegs in die Hose. Leider auch für uns, denn der Staatsanwalt fan an seinem Verhalten nichts wo man dem StGB unterstellen hätte müssen, unser Anwalt hingegen umso mehr.


"Hausfriedensbruch" war das nicht, sondern eher etwas wie unbefugtes verwenden von Datenmaterial, das war es eben auch nicht, meinte der Staatser in Bern. Nun werden wir sehen was in paar Woche vor dem Zivilgericht abgeht. Wir haben ja unsere Gründe weshalb wir keine Originalfotos mehr verwenden, auch auf Anfrage keine solchen mehr versenden und dem Kunden quasi ein "Typähnlich" wie früher bei den Partnervermittlungsagenturen, unterjubeln müssen. Somit wäre auch hinreichend begründet weshalb die Abwicklung mit Erstbesuchern manchmal etwas mühsam sein kann. Denn nicht nur Fehler durch Gäste sitzen uns im Nacken, sondern auch immer wieder diese Trittbrettfahrer.


Fehlt uns mal wieder ein Schlüssel, müssen wir diesen nachbestellen. Dieses Prozedere benötigt immer ein Telefonat an den Verwalter der dann eben auch seine Fragen stellt. Einmal hatten wir ein Vermieter am Federweg in Bern, der hatte uns tatsächlich den Schlüssel selbst weggenommen. Danach den Ersatzschlüssel, zuletzt den Dritten Schlüssel im Safe eingesperrt damit wir keinen Zugang mehr zur Wohnung hatten.


Aber was sagt denn die Schlichtungsbehörde dazu?


Die sollte zwar unabhängig sein, ist sie aber nicht. Obwohl uns nur sehr schwer nachzuweisen ist was wir wirklich tun ist es tatsächlich möglich dass uns die Schlichtungsbehörde. welche angeblich ja so sehr Mieterfreundlich sei in die nächste Instanz schickt, nur damit wir die Kosten bevorschussen müssen und das Prozessrisiko zu tragen haben. Zwei mal haben wir erlebt dass die Behörde dem Vermieter auf die Finger klopfte und uns "Recht" gab. So oder so, das Mietverhältnis ist hinüber denn schafft's ein Vermieter nicht und bekommt unrecht, wird er auf anderem Weg versuchen uns das Handwerk zu legen. Schliesslich hat er ja auch immer noch die möglichkeit uns raus zu prozessieren. Das geschieht eher selten den in den meisten Fällen verlassen wir das Logis freiwillig und zum Schutz des Kunden, denn die Diskretion ist nun sicher nicht mehr gewährleistet.


Beschimpfung per SMS


Es kommt sehr sehr selten vor dass und ein Gast per SMS ein "Riesena..." oder "Schafs...." nennt. Abr es ist bereits vorgekommen. Dieser Ausrutscher kostet ihn nun eine Busse von 100 Franken, sowie Kosten von 500 Franken, sowie eine bedingte Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 30 Franken, mit Probezeit drei Jahre. Ein anderer versuchte uns irgendwie mit der Steuerbehörde einzuschüchtern und erstellte Drohungen auf nicht beschimpfende Art her die leider nicht StGB relevant waren. Trotzdem musste dieser Gast den kürzeren ziehen, denn auch wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und wissen und konkret durch zu setzen... Der Strafbefehl im ersteren Fall wurde uns diese Tage zugestellt. Möglicherweise veröffentlichen wir das geschwärzte Dokument per Gelegenheit.


Kündigung wegen Umbau


Wir haben die Ehre und das Vergnügen ein altes "Stadtloch" auf Grund einer Gesamtsanierung der Liegenschaft zu verlassen. Das wäre uns eigentlich egal, wenn da nicht eine explizit sehr komplizierte Verwaltung und ein Eigentümer (leider Rechtsanwalt) vorhanden wäre die und der uns das Leben unnötig schwer macht. Verlangt der Verwalter tatsächlich dass wir eine Wohnung welche ohnehin in paar Monaten in Schutt und Asche gelegt wird, noch zu reinigen haben und zwar so gründlich dass ein Putzinstitut aufgeboten werden musste. Diese Reinigungsunternehmung welche eigentlich offiziell gar keine ist, wurde uns durch den Verwaltung auf gehalst. Das Unternehmen wollte und mehr als nötig abknöpfen. Nach unserer Intervention, dass die Verwaltung ja laut eigenen Angaben einen Sondertarif erhalte stellte man ein Preisultimatum, welches zähneknirschend akzeptiert wurde.


Obwohl diese Wohnung wohl kaum mehr weitervermietet werden kann, reinigten wir also ein Abbruchobjekt. Das stellte die anfangs vermeintliche kooperative und hilfsbereite Verwaltung in ein völlig anderes Licht. Ganz besonders auch der aufmüpfige leicht arrogante Verwalter.



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